Tag 147: Managua

Ein neues Kapitel auf meinem Lateinamerika-Trip! Nach meinem Auslandssemester in Mexiko bin ich nun für knapp drei Monate in Managua für ein Projekt an der Universidad de Managua.

Ich werde einen Workshop in Multimedia-Journalismus für insgesamt 24 Studenten anbieten und so den Blog Inside Managua weiterführen. Bevor der Kurs losgeht, habe ich eine Woche Zeit, mich vorzubereiten und meinen neuen Wohnort zu erkunden.

Managua kommt mir auf ersten Blick hektischer und schmutziger vor als in Mexiko. Transportmittel ist wahlweise ein klappriges Sammeltaxi oder einer von den ausrangierten und bunt bemalten Schulbussen aus den USA. Ich entscheide mich für letzteres und fahre ins Zentrum.

Das Zentrum das ist eigentlich kein Zentrum mehr. Managuas historischer Kern wurde in den neunziger Jahren durch ein Erdbeben zerstört und leider nie wieder aufgebaut. Und doch finde ich einige schöne Plätze: Die alte Kathedrale, den Hafen Salvador Allende und den Paseo Xolotlán entlang des Managua-Sees.

Außerdem entdecke ich meine neue Lieblingsspeise: Quesillos, eingewickelte Tortillas mit Käse und angebratenen Zwiebeln. Pappsatt und zufrieden kehre ich zu meiner Gastfamilie zurück. Ich gebe der Hauptstadt nochmal eine Chance.

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